Pastoralbüro

St. Dionysius

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Taizefahrt 2019

Am 14.07. 2019 starteten wir unsere Reise am Generationenhaus. Mit Gepäck, lauter Musik und unterschiedlichsten Erwartungen fuhren wir gemeinsam nach Taizé. Schon unterwegs, während unserer langen Fahrt und der Pausen, zum frühstücken und tanken, wurde uns klar, dass dies eine ganz besondere Woche für uns werden würde.
Angekommen in Taizé erkundeten wir das Gelände, bezogen unsere Betten in den Baracken und durften unser erstes Essen genießen. Anschließend erlebten wir auch schon unser erstes Gebet.
Jeden Tag startet wir mit einem solchen Gebet, in dem gesungen und gebetet wurde, ebenso endete jeder Tag mit einem solchen und auch Mittags trafen wir uns alle gemeinsam in der Kirche. Die Gebete fanden gemeinsam mit den vielen anderen Besuchern Taizés und den Brüdern statt, die dort Leben.
Zwischen den Gebeten wurde uns aber auch nicht langweilig. Vormittags trafen wir uns zur Bibeleinführung bei Bruder Jasper, dessen Vorträge über Bibelstellen und deren Bedeutung mehr von Stand-up-Comedie hatten, als von einem Vortrag eines Bruders.
Anschließend setzten wir uns in kleinen Bibelgruppen zusammen und sprachen mit Menschen aus verschiedensten Ländern über alle möglichen Themen. Hierbei lernten wir nicht nur viel über die Bibelstellen und über uns selbst, sondern auch vieles über andere Kulturen und Länder.
Nachmittags gingen wir alle arbeiten, am ersten Tag durften wir uns aussuchen, was wir tun wollen. Fünf von uns, darunter auch ich, entschieden sich für den Chor. Wir trafen uns Nachmittags, übten die Gesänge für die Gebete und trafen viele neue ebenfalls singbegeisterte Menschen. Zwei von uns schlossen sich dem „Welcome Team“ an und sorgten auf dem Gelände für Ordnung.
Nach dieser Arbeiten hatten wir jeden Tag etwas Freizeit, in der wir Workshops belegen, Vorträge hören oder auch einfach Taizé erkunden konnten. Wir besichtigten Kirchen, machten Spaziergänge durch die anliegenden Dörfer und genossen die Sonne bei traumhaftem Wetter.
Die Abende, nach den Gebeten ließen wir meist beim „Oyak“ ausklingen. Dies war der einzige Ort, an dem man noch laut sein durfte, hier wurden dann die weltlichen Lieder angestimmt und gemeinsam mit hunderten anderen Menschen gesungen.
Wir alle haben in dieser Woche nicht nur viel Neues, über andere Menschen und uns selbst gelernt. So haben wir zum Beispiel gelernt, beim Frühstück, ohne Messer ein Brötchen zu schmieren oder Nektarinen mit einem Löffelstiel zu schneiden. So war auch jedes Mal das Essen, welches zwar sehr einfach gehalten wurde, lecker, lustig und jedes Mal ein Erlebnis.
Diese Woche hat uns alle als Gruppe nicht nur näher zusammen gebracht sondern auch jeden einzelnen von uns näher zu sich selbst gebracht. Es war eine einzigartige Erfahrung, welche uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Und ich denke auch, dass ich für uns alle spreche, wenn ich sage, dass wir uns schon sehr auf unsere nächste gemeinsame Taizé Woche im nächsten Jahr freuen.
Text: Katja Faßbender